Seit über 3000 Jahren werden Erfahrungen und Erkenntnisse, die unser tägliches Leben betreffen, gesammelt und weitergegeben. Die überlieferten Regeln betreffen alle Lebensbereiche, insbesondere wie man lange gesund bleiben und im Krankheitsfalle gesund werden kann.

Krankheit entsteht durch eine gestörte Harmonie im Körperinneren, zwischen Körper und Geist oder auch zwischen dem Individuum und seiner Umwelt.

Die moderne Lebensweise mit dem hohen Lebenstempo, Stress, Umweltverschmutzung und auch schadstoffbelasteter Nahrung führt häufig zur Störung unsere Befindlichkeitsstörungen wie Nervosität, schlechter Schlaf, Leistungseinbuße, chronische Abgeschlagenheit, Verspannungen in den Muskeln und allgemein verminderter Lebensfreude. Bestehen die Störungen länger, können sich manifeste Organerkrankungen daraus entwickeln.

Ayurveda sagt, dass die drei Bioenergien, die das Leben steuern, Vata, Pitta und Kapha, aus dem Gleichgewicht geraten sind und versucht deshalb diese wieder zu harmonisieren.

Warum braucht man eine alternative Therapie?

Die moderne Medizin ist hier die fest etablierte Medizin. Fast immer ist sie die erste Anlaufstelle für den Kranken. Eine zweite therapeutische Heilungsmöglichkeit ist für dieses System ausgeschlossen. Das Heilen und die Gesundheit ist wie das Erreichen eines Berggipfels: es gibt nicht nur einen - sondern viele Wege, die zum Gipfel führen. Die moderne Medizin ist ein Weg, die alternativen medizinischen Systeme sind die anderen Wege. Manche dieser Wege sind länger, andere kürzer; manche sind wissenschaftlich durchaus nachvollziehbar, andere sind völlig esoterisch eingefärbt und wieder andere sind reine Glaubensachen. Man darf diese nicht alle in einen Topf werfen.

Die altindische Ayurvedamedizin, die chinesische Medizin (TCM) oder die Homöopathie sind mitnichten Humbug, sondern bieten nachvollziehbare, logisch einwandfreie Therapien an.

Die reinen Naturwissenschaften sind nur ein Teil der Wahrheit: sie akzeptieren nur das Messbare; das Erfahrbare aber, das ja viel mehr ist als das Messbare, wird von Ihnen nicht anerkannt. Ayurveda, die chinesische Medizin und die Homöopatie sind erfahrbare Heilmethoden, sie sind durchaus in der Lage, eine Heilung zu erreichen, wo die Schulmedizin versagt. Besonders bei chronischen Kranheiten, die viele Ursachen haben und nur ein Krankheitsbild zeigen, muss die Therapie eine Ganzheitsttherapie sein. Diesen Weg geht die ayurvedische Medizin.

Die wichtigesten Voraussetzungen für die ayurvedische Therapie

Das Wichtigste für eine erfolgreiche ayurvedische Therapie ist die aktive Mitarbeit des Patienten. Bei der ayurvedischen Therapie ist der Patient kein "Duldender", wie das Wort "Patient" übersetzt wird, sondern er gestaltet die Therapie mit dem Arzt gemeinsam.

Dazu gehört nicht nur die verordnetet Einnahme von Heilkräutern und Medikamenten, sondern:

  • die Lebensweise
  • die Ernährung
  • die Psychohygiene
  • der Wille, gesund zu werden
  • die Disziplin, den als wirksam gefundenen Weg auch einzuhalten.

All diese aufgeführten Punkte werden vom Patienten mit dem Arzt gemeinsam festgelegt und dann aber auch durchgeführt.

Eine Besonderheit der ayurvedischen Medizin besteht in der spezifischen, individuellen Therapie. Jeder Patient ist einzigartig, das heißt, jeder Patient muss nach seiner individuellen Besonderheit behandelt werden.

In der ayurvedischen Medizin kommt es bei den Krankheiten des Bewegungsapparats nicht so sehr auf die Anatomie der befallenen Körperstelle an, als vielmehr auf den dynamischen Krankheitsablauf und damit auf die gestörte Harmonie der Tridosha.

Nach der ayurvedischen Lehre ist die Leber mitsamt dem Magen-Darmtrakt und der Milz zuständig für den Stoffwechsel. (Leber und Milz gelten als eine Funktionseinheit.)
Hier wird die eingenommene Nahrung in den Nährsaft umgewandelt und zu den unterschiedlichen Geweben geleitet.

Fibromyalgie ist ein Krankheit mit unterschiedlichen aber überwiegend schmerzhaften Symptomen an unterschiedlichen Körperstellen, oft auch in Zusammenhang mit funktionellen organischen und psychischen Beschwerden.

Das Leitsymptom des Asthma bronchiale ist die Atemnot, die anfallsweise auftritt verbunden mit Husten und zähem Schleim. Gleichzeitig besteht eine nicht bakterielle Entzündung.